Corona-Sofortprogramm für Selbstständige und Kleinstunternehmen

 

Die WEP unterstützt Selbstständige und Kleinstunternehmen aus dem Kreis Pinneberg bei der Antragstellung zum Corona-Sofortprogramm (Bundesprogramm).

Im Einzelnen ist im Bundesprogramm vorgesehen:

  • bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten

Die Anträge können von der WEP leider nicht bearbeitet werden. Wer aber Fragen oder Unsicherheiten beim Ausfüllen des Antrages hat, meldet sich bei den WEP Beratern Kristian Lüdtke und Gudrun Kellermann, idealerweise per E-Mail an soforthilfe@wep.de. Ihre Fragen werden schnellstmöglich beantwortet. Während der üblichen Bürozeiten ist auch eine Kontaktaufnahme unter Telefon 04120-70 77 50 möglich.

  • Die ausgefüllten und unterschriebenen Anträge müssen zur Bearbeitung online bei der Investionsbank Schleswig-Holstein hochgeladen werden. Siehe hierzu: Anleitung zur Antragserfassung .
  • Es wird keine Eingangsbestätigung verschickt!
  • Nur komplett ausgefüllte Anträge werden bearbeitet.
  • Anfragen zum Programm und zum Ausfüllen des Antrages richten Sie bitte an soforthilfe@wep.de
  • Gerne können die Anträge auch vorab oder parallel an soforthilfe@wep.de zur Prüfung auf Vollständigkeit gesendet werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Der Antrag steht hier zum Download bereit.

Anleitung zur Antragserfassung

Die FAQ (Stand: 02.04.2020) der IB.SH zum Programm finden SIe hier.

(Stand: 03.04.2020, 9 Uhr)

Wer kann Soforthilfe beantragen?

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die im Hauterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder als Selbstständige tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein oder einem Sitz in Schleswig-Holstein der Geschäftsführung aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren und Dienstleistungen bereits vor dem 01.12.2019 am Markt angeboten haben.

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die sich vor dem 31.12.2019 in Schwierigkeiten gemäß Rz. 20 a) bis c) der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (204/C 249/01) befunden haben.
Was wird gefördert?

Gefördert wird die Liquidität, um laufende Betriebsausgaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten für die nächsten 3 Monate zu überbücken.

Aktuell richtet sich der Auszahlungsbetrag nach der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter, hochgerechnet auf Vollzeitkräfte (mindestens 39 Stunden/Woche).

Je nach Höhe des im Antrag dargelegten Liquiditätsengpasses beträgt die Soforthilfe:

  • bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
  • über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro
Ich habe Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte. Zählen diese auch?

Die geringfügig Beschäftigten können mit zu den Teilzeitmitarbeitern zählen. Es geht immer um Vollzeitäquivalente, bei denen mindestens 39 Std. pro Woche angenommen wird. Wenn Sie also mehrere Teilzeitkräfte haben, zählen Sie diese zusammen.

Beispiel:

  • 2 Teilzeitkräfte mit jeweils 20 Stunden/Woche = 1 Vollzeitkraft
  • Teilzeitkraft mit 20 Std./W, 2 Minijobber mit jeweils 10 Std./W. = 1 Vollzeitkraft

Je nach Höhe des im Antrag dargelegten Liquiditätsengpasses beträgt die Soforthilfe:

  • bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
  • über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro
Muss ich sofort einen Antrag stellen?

Eine sofortige Antragstellung ist nicht erforderlich!. Auch, wenn bei Ihnen im März noch keine Liquiditätsengpässe bestehen, im April aber zu erwarten sind, kann der Antrag noch im April gestellt werden. Es stehen ausreichend Mittel zur Verfügung!

Wie schnell wird ausgezahlt?

Die Auszahlung der Mittel erfolgt kurzfristig auf der Grundlage des eingereichten und geprüften Antrags auf das im Antrag angegebene Konto des Antragstellers. Es ist kein extra Auszahlungsantrag erforderlich.

Zum genauen Zeitpunkt können aber im Augenblick noch keine genauen Angaben gemacht werden. Die Kollegen und Kolleginnen der IB.SH arbeiten mit Hochdruck, um eine schnelle Auszahlung möglich zu machen.