Was tun, wenn der Kunde wackelt - wertvolle Handlungsempfehlungen für Teilnehmer

Robert Buchalik und Stefan Pfeiffer (v.l.) gaben wertvolle Handlungsempfehlungen und Tipps zu Insolvenzanfechtung, Gläubigerschutz und Sanierung im Eigenverantwortungsverfahren.

(whh) Geschäftspartner eines in Zahlungsschwierigkeiten geratenen oder bereits insolventen Unternehmens müssen aufpassen, dass sie möglichst keinen finanziellen Schaden erleiden oder gar in den Abwärtsstrudel geraten. Wie so etwas geschehen kann und wie man sich davor schützt, erfuhren interessierte Unternehmer auf einer kostenlosen Vortragsveranstaltung der WEP. „Was tun, wenn mein Kunde wackelt?“ hieß es im Mai im Gartenbauzentrum in Ellerhoop.

Referent Robert Buchalik, Gesellschafter einer Anwaltskanzlei und Vorstandsvorsitzender des Bundesverband ESUG, informierte darüber, wie sich das Risiko der Insolvenzanfechtung, also die Rückforderung erhaltener Rechnungsbeträge, vermeiden lässt und Ansprüche abgewehrt werden können.

Auch über das neue ESUG, einem Gesetz, das kranken Unternehmen Sanierungschancen im Eigenverwaltungsverfahren bietet, und über einen konkreten ESUG-Praxisfall referierte Buchalik. Abschließend berichtete Stefan Pfeiffer, Geschäftsführer eines Busunternehmens, über seine Erfahrungen mit der Betriebsrestrukturierung in Eigenverwaltung. Nach den Vorträgen war noch Zeit für Gespräche.

Einen Artikel zur Sanierung unter Insolvenzschutz: Effektive Wege aus der Krise von Robert Buchalik lesen Sie hier.

 

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