Wettbewerb „Integrierte Territoriale Investitionen Westküste“ (ITI Westküste) zur Stärkung der Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste

Ziel des Wettbewerbs "Integrierte Territoriale Investitionen Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste" (ITI Westküste) ist es, die vorhandenen Standortfaktoren zu verbessern, die (Weiter-)Entwicklung neuer Potenziale zu fördern, die regionalen Netzwerke zu stärken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Westküste nachhaltig zu verbessern.

Das ITI Regionalbüro betreute und beriet ITI-Interessierte, Wettbewerbsteilnehmende und (Teil-) Projektträger der prämierten Konzepte. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens unterstützte das ITI-Regionalbüro die Sieger dabei, ihre Projektkonzepte weiterzuentwickeln und Fördermittel zu beantragen.

Seit dem 1. Dezember 2014 ist die Projektgesellschaft Norderelbe Trägerin des Regionalbüros für die ITI Westküste.

Im Rahmen des schleswig-holsteinischen Ansatzes zur Umsetzung des neuen Förderinstrumentes des EFRE stehen 2014 - 2020 für ITI Westküste 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Aktuelle Projekte

Helgoland gewinnt ITI-Westküsten-Wettbewerb

Helgoland gewinnt mit smarten Zukunftsprojekten

Die Westküste Schleswig-Holsteins soll attraktiver und für die Zukunft wettbewerbsfähig gemacht werden. Dass dies gelingt, dafür wird auch die Hochseeinsel Helgoland sorgen. Sie gehört zu den Gewinnern des Ideenwettbewerbs ITI-Westküste (Integrierte Territoriale Investitionen Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste) und kann für ihr Zukunftskonzept „Atlantis 4.0“ mit innovativen Projekten im Tourismus- und Energiebereich mit Fördermitteln in Höhe von 7,4 Millionen Euro rechnen.

Jury-Lob: Konzept ist stimmig und umsetzungsreif

Vor gut zwei Jahren rief das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium den mit 30 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ausgestatteten Ideenwettbewerb aus. Unter den Leitthemen „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ sowie „Ressourcenschonender Tourismus“ richtete er sich an die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen und Steinburg sowie die Insel Helgoland (Kreis Pinneberg). Von zwölf Teilnehmern schickte die ITI-Jury neun in die zweite Wettbewerbsrunde (siehe WEP-Wirtschaftsreport Dezember 2015), in der die eingereichten Konzepte detailliert weiterzuentwickeln waren. Dabei stand den Teilnehmern wiederum das wettbewerbsbegleitende ITI-Regionalbüro zur Seite, das bei der WEP-Tochter PGN - Projektgesellschaft Norderelbe in Itzehoe angesiedelt ist. Im Juli 2016 wurde das Ergebnis der mit Landesmitteln unterstützen zweiten Runde offiziell in Husum bekanntgegeben: Die Jury hatte alle acht eingereichten Konzepte als förderungswürdig anerkannt. An Helgolands Wettbewerbsbeitrag lobten die Juroren besonders die Stimmigkeit und die Umsetzungsreife des Gesamtkonzeptes mit einem Investitionsvolumen von 24 Millionen Euro. Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele gratulierte den erfolgreichen Teilnehmern und appellierte an die Konzeptverantwortlichen, ihre Projekte im Interesse einer zügigen Förderung rasch antragsreif zu machen. Die ITI-Gewinnerprojekte werden nach zuversichtlicher Einschätzung des Staatssekretärs in den nächsten drei bis fünf Jahren Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe auslösen.

Viele Insulaner arbeiteten an dem Konzept mit

Als Konzeptverantwortlicher der Gemeinde Helgoland hatte Bürgermeister Jörg Singer die Wettbewerbsteilnahme der Insel gesteuert. Viele engagierte Insulaner unterstützten ihn bei der Ausarbeitung des umfangreichen und aufwändigen Konzeptes, das die Leitthemen des ITI-Programmes in klar umrissenen, miteinander vernetzten Projekten verankert: 

1. „BLUE/SOURCE - Alles ist aus dem Wasser entsprungen"
Neugestaltung des ehemaligen Aquariums der Biologischen Anstalt Helgolands (BAH)/Live-Erlebnispfad Erneuerbare Energien

2. „DEEP - Geschichtsbunker und Museumswelten“
Erweiterung und Neugestaltung des Museums sowie Erschließung eines Bunkerstollens für die Öffentlichkeit

3. „ZERO I - Null-Emmissionsinsel 2020“
Ökologische und ökonomische Optimierung der Energieversorgung

4. „ZERO II Null-Emmissionsinsel 2020“
Dünenfähre und Dünentaxi mit umweltschonendem Elektroantrieb

„Die Entscheidung der Jury zeigt, das Helgoland auf dem richtigen Weg in die Zukunft ist und wir unsere Stärken mit den Fördermitteln nun noch weiter ausbauen können“, freut sich Bürgermeister Jörg Singer über den Erfolg. Speziell zusammengestellte Projektteams mit verwaltungsinternen und externen Fachleuten werden sich um die Realisierung der Projekte kümmern, die in dem ITI-Förderzeitraum bis 2020 abgeschlossen sein müssen.

Ansprechpartner

Projektgesellschaft Norderelbe mbH

PGN Projektgesellschaft Norderelbe mbH,
Geschäftsstelle der Regionalen Kooperation Westküste
ITI Regionalbüro

Telefon: +49(0)4821/17888-0
E-Mail: info@pg-norderelbe.de
                                            Internet: www.pg-norderelbe.de