Regionales Entwicklungskonzept A23/B5
Welche Auswirkungen hat der Bau der geplanten A20 auf die Westküste und die Unterelbregion? Das wollen die betroffenen Landkreise, Industrie- und Handelskammern und Wirtschaftsfördergesellschaften im Rahmen eines gemeinsamen Regionalen Entwicklungskonzeptes untersuchen lassen.
Ziel ist es, die Wirtschaftsstruktur entlang der im neuen Landesentwicklungsplan ausgewiesenen Landesentwicklungsachse A23 / B5 zu stärken. Dabei spielt der geplante Ausbau der A 20 mit der festen Elbquerung bei Glückstadt eine zentrale Rolle.
Fachbüros befassen sich vor allem mit den verkehrlichen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Region. Eine umfassende Verkehrsanalyse stand am Anfang der Untersuchung. Wie verändern sich die Fahrzeiten für Unternehmen, Pendler und Touristen durch den Bau der A 20? Welche Engpässe und Optimierungsmöglichkeiten gibt es auf der Achse? Welche Entwicklungspotenziale zeichnen sich für die Häfen in der Region ab und besteht ein Bedarf für überregionale Gewerbestandorte an der Landesentwicklungsachse? Darüber hinaus sollen zukunftsfähige Kooperationsfelder unter die Lupe genommen werden.
Die Weichen im Projekt stellt ein Lenkungsausschuss. Ihm gehören die Landräte der Kreise Pinneberg, Dithmarschen, Nordfriesland und Steinburg und die Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammern zu Kiel und Flensburg sowie die Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften WEP, egeb (Kreise Steinburg und Dithmarschen), und WFG (Kreis Nordfriesland) an.
Begleitet und gesteuert wird das regionale Entwicklungsprojekt durch eine Projektgruppe mit Mitarbeitern aus den Kreisverwaltungen, Kammern und Wirtschaftsfördergesellschaften. Die Projektkoordination übernimmt die Projektgesellschaft Norderelbe mbH, eine Tochtergesellschaft der egeb und der WEP. Ermöglicht wird das Projekt durch das Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein.
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