Regionale Kooperation Westküste

Bereits 2012 haben sich neben dem Kreis Pinneberg weitere Akteure der Westküstenregion zur Regionalen Kooperation A23/B5 (REK A23/B5) zusammengeschlossen. Daraus entstand die Regionale Kooperation Westküste.

Ziel der Regionalen Kooperation ist es, die Wirtschaftsstruktur entlang des Entwicklungsachse A23/B5 nachhaltig zu stärken. Grundlage der Zusammenarbeit in den Handlungsfeldern „Verkehr“, „Energie“, „Wirtschaft und Arbeit“, "Innovation" und „Kooperation“ bildet das gemeinsam erarbeitete Regionale Entwicklungskonzept.

Das Regionalmanagement ist die zentrale Geschäftsstelle der "Regionalen Kooperation Westküste".

Seit dem 1. Januar 2014 ist die PGN Projektgesellschaft Norderelbe, eine Tochtergesellschaft der WEP mit Sitz in Itzehoe, Trägerin des Regionalmanagements.

Regionalmanagement

Das Regionalmanagement wird finanziert aus dem Landesprogramm Wirtschaft und von den Partnern der Regionalen Kooperation Westküste: den vier Kreisen Pinneberg , Nordfriesland, Dithmarschen und Steinburg, den Wirtschaftsförderungsgesellschaften dieser Kreise (WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH, Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH, , Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH) sowie den Industrie- und Handelskammern zu Flensburg und zu Kiel.

Schnellladenetz Westküste/Unterelbe“

Pünktlich zum Beginn der Schleswig-Holsteinischen Sommerferien 2016 ging die erste Schnellladestation in Heide in Nähe der A23 ans Netz. In nur 20 bis 30 Minuten können alle gängigen Elektroautotypen aufgeladen werden. Die Station ist der erste realisierte Standort des geplanten Schnellladenetzes entlang der Achse A23/B5 zwischen Hamburg und Süddänemark. In den nächsten Monaten sollen weitere Schnelllader folgen.

Die erste Schnellladestation wurde bei famila in Heide errichtet. Während der Akku aufgeladen wird, können die Fahrer und Mitfahrer ein-kaufen oder die Gastronomie des Einkaufszentrums nutzen. „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden ein zusätzliches Angebot bieten können", sagt Burkhard Ehlers, Leiter des famila-Warenhauses in Heide.

Das Berliner Unternehmen Allego, das die Station in Heide betreibt, baut Ladeinfrastruktur in ganz Deutschland auf. „Der Standort in Heide passt sehr gut in das „Fast- E“ Projekt, mit dem wir gemeinsam mit unseren Partnern ein flächendeckendes Schnellladenetz in Deutschland aufbauen. Bei der Standortsuche lieferte uns die Machbarkeitsstudie der Regionalen Ko-operation Westküste eine hervorragende Grundlage. Zudem haben die Ansprechpartner vor Ort uns sehr geholfen, die Station zügig zu realisieren", so Harold Langenberg, Head of Strategy & Communication bei Allego.

Die Machbarkeitsstudie ermittelt den Bedarf für die neue Ladeinfrastruktur und gibt Aufschluss über geeignete Standorte für Ladepunkte an der West-küste. Initiiert wurde die Studie von Gunnar Thöle, Klimaschutzmanager des
Kreises Nordfriesland. Gemeinsam mit der Projektgesellschaft Norderelbe und den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg wurde das Projekt auf den Weg gebracht. Die Projektgesellschaft Norderelbe begleitet die Umsetzung des Schnellladenetzes im Rahmen des Regionalmanagements für die Regionale Kooperation Westküste. „Ein flächendeckendes Schnellladenetz ist eine wichtige Voraussetzung, damit die Elektromobilität wirklich alltagstauglich wird", ist sich Landrat Dr. Klimant sicher. „Mit den Schnellladestationen nutzen wir zudem den grünen Strom, der bei uns an der Westküste erzeugt wird", so der Landrat.

Ihr Ansprechpartner

Projektgesellschaft Norderelbe mbH

Projektgesellschaft Norderelbe mbH,
Fördermittelberatung im Zukunftsprogramm Wirtschaft (ZPW) des Landes Schleswig-Holstein und der Europäischen Union
Geschäftsstelle der Regionalen Kooperation Westküste
ITI Regionalbüro

Telefon: +49(0)4821/17888-0
E-Mail: info@pg-norderelbe.de
Internet: www.pg-norderelbe.de