Vielfältiges Entwicklungspotential für die Region
18.08.2011
Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten (am Dienstag dieser Woche, 16.) auf der Regionalkonferenz zum Regionalen Entwicklungskonzept
A 23 / B 5 in Heide über die Entwicklungschancen der Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg.
Die bessere Verkehrserschließung der Region durch den Bau der A 20 mit der Elbquerung bei Glückstadt und den Ausbau der B 5 sowie die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien eröffnen der Westküste
große Chancen für wirtschaftliches Wachstum. Dies ist das Ergebnis der Gutachter, die in den vergangenen Monaten umfangreiche Bestands- und Potentialanalysen erarbeitet haben. Welche Entwicklungsziele und konkreten Projekte die Kreise in Zukunft gemeinsam verfolgen sollten, darüber diskutierten Kreistagsabgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen und weitere regionale Akteure in drei Foren zu den Themen: Bedarfsgerechte Gewerbeflächenvorsorge, Fachkräftemangel und Branchenstruktur sowie Kompetenzcluster Energie.
Im abschließenden Podiumsgespräch sprachen sich die Landräte Dieter Harrsen (Kreis Nordfriesland) und Oliver Stolz (Kreis Pinneberg) sowie der Leiter des Geschäftsbereichs Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt des Kreises Dithmarschen, Christian Rüsen und Dr. Friedrich-Wilhelm Stork, Dezernatsleiter beim Kreis Steinburg dafür aus, künftig enger zusammenzuarbeiten. Die für die vier Kreise wichtigen Projekte, wie zum Beispiel der Bau der A 20 mit der festen Elbquerung bei Glückstadt, der Ausbau der B 5 und die Profilierung der Westküste als Energie-Kompetenzregion, sollen gemeinsam mit aller Kraft vorangetrieben werden, sind sich die Kreisvertreter einig.
„Mit dem Bau der A 20 und der Elbquerung wird die Westküste an die überregionalen Verkehrs- und Wirtschaftsachsen angebunden. Das ist eine große Chance, Arbeitsplätze in die Region zu holen", betont Achim Georg vom Gutachterbüro Georg und Ottenströer aus Hamburg. „Um den Bau der A 20 zu befördern, muss die Westküste geschlossen auftreten und mit einer Stimme sprechen, um sich Gehör in Kiel und Berlin zu verschaffen", so Landrat Oliver Stolz.
„Das wirtschaftliche Potential der erneuerbaren Energien kann nur voll ausgeschöpft werden, wenn die notwendigen Leitungsnetze schnell gebaut werden können. Deshalb wollen wir als erstes gemeinsames Projekt einen schnellen und verträglichen Ausbau der Leitungsnetze vorantreiben. Wichtig ist dabei, die frühzeitige und transparente Beteiligung der Bürger am Planungsprozess, kündigte Landrat Harrsen an.
Ende des Jahres soll das Regionale Entwicklungskonzept in den Gremien der Kreise verabschiedet werden.
Veranstaltet wurde die Regionalkonferenz von den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg, den Wirtschaftsförderungsgesellschaften dieser Kreise (egeb: Wirtschaftsförderung, WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH) sowie der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg und der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, die sich als Projektpartner zusammen geschlossen haben, um gemeinsam mit Hilfe eines externen Gutachterteams ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) für die Landesentwicklungsachse A 23 / B 5 zwischen Hamburg und Süddänemark zu erarbeiten.
Projektträger ist die WEP. Die Projektkoordination übernimmt die Projektgesellschaft Norderelbe mbH, eine Tochtergesellschaft der egeb: Wirtschaftsförderung und der WEP.
Weitere Informationen unter: www.rek-a23-b5.de

